Der etwas andere Chemieunterricht!

Kommen Sie mit Ihren Schüler:innen ins Schülerlabor und erleben einen Tag voller spannender, interessanter und abwechslungsreicher Experimente. Eine Welt voll Düfte, die Vielseitigkeit von Kunststoffen, Schokolade als Speise der Götter oder tödliche Kriminalfälle und weitere Themen warten auf Sie und Ihre Schüler:innen.

Schriftzug Forschen, Lernen und Experimentieren an der Universität Leipzig mit 6 Bilder (Bild 1 digitale pH-Werterfassung, Bild 2 Schriftzuzug des Schülerlabors, Bild 3 2 experimentierende Schüler, Bild 4 Plasmolyse von Rotkohl, Bild 5 gelbe Flamme, Bild 6 glühende Eisenwolle), Fotos: Institut für Didaktik der Chemie
Forschen, Lernen und Experimentieren an der Universität Leipzig, Fotos: Institut für Didaktik der Chemie

Übersicht

Bild mit gelber Flammen, Foto: Insitut für Didaktik der Chemie
Forschen, Lernen und Experimentieren im Julius-Wagner-Schülerlabor, Foto: Institut für Didaktik der Chemie
  • Seit 2016 laden wir Schüler:innengruppen zu interessanten, spannenden und abwechslungsreichen Experimentierveranstaltungen ein.
  • Nach Julius Wagner (1857 – 1924), dem ersten Professor für Chemiedidaktik an einer deutschen Universität (der Universität Leipzig), benannt.

Lehr-Lern-Labor

  • Kombination aus einem Ort der praktischen Ausbildung für Lehramtsstudierende,
  • und außerschulischem Lernort für Schüler:innen.
  • Schüler:innen können selbstständig unter Nutzung erkenntnisgewinnender Experimente neue Themen erkunden und ihre Kenntnisse über grundlegende chemische Inhalte vertiefen.
  • Studierende machen erste Erfahrungen mit offenen und problemorientierten Formen des Unterrichtens.
  • Daraus ergeben sich für Schüler:innen und Studierende Vorteile.

Vorteile für Studierende

  • Einblick in das Denken und die Vorstellungen von Schüler:innen gewinnen
  • Erfahrungen mit problemorientiertem Arbeiten sammeln
  • Lernen Schüler:innen anzuleiten
  • Erfahrungen im Umgang mit Schülerexperimenten sammeln

 

Vorteile für Schüler*innen

  • Förderung des selbstständigen Denkens und Handelns
  • Steigerung des Selbstkonzepts bezüglich der Chemie
  • Schaffung eines Einblicks in die Chemie durch authentische Situationen
  • Förderung des Interesses und des Verständnisses für Chemie
  • Beginn: 9 Uhr
  • Ende: 13 Uhr
  • ca. 4 Stunden (inkl. Pausen)
  • zur Anmeldung

WICHTIG

  • 1 Euro für Spind mitbringen
  • Bleistift, Stift und Lineal
  • lange Hose, festes Schuhwerk, Haargummi für lange Haare

Treffpunkt

  • Haupteingang der Fakultät für Chemie und Mineralogie (gegenüber der Straßenbahnhaltestelle: Johannisallee)

Informationen zur Anreise

Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln:

  • ab Hauptbahnhof und Augustusplatz mit der Bahnlinie 16 Richtung Lößnig bis Haltestelle: Johannisallee
  • ab Wilhelm-Leuschner-Platz mit der Linie 2 Richtung Meusdorf/ Alte Messe bis Haltestelle: Johannisallee
  • ab Bayerischer Bahnhof mit den Linien 2 und 16 bis Haltestelle: Johannisallee
  • weitere Informationen erhalten Sie bei den Leipziger Verkehrsbetrieben

Mit dem Auto:

  • Parkplätze sind in der Philipp-Rosenthal-Straße oder der Linnéstraße vorhanden

Anfahrt

  • Gern können wir neue Termine für das Schuljahr 2021/2022 vereinbaren.
  • Bitte schicken Sie eine E-Mail mit folgenden Informationen an: schuelerlabor(at)uni-leipzig.de
  • gewünschtes Datum (und zwei mögliche Ersatztermine)
  • Schüler:innenzahl
  • Thema
  • Name und Ort Ihrer Schule
Zusammenstellung verschiedener Bilder (4 Bilder mit unterschiedlichen Flaschen), Fotos: Pixabay
Übersicht über mögliche Themen des Schülerlabors, Fotos: Pixabay

Hier erhalten Sie eine Übersicht über alle Themen, die im Moment angeboten werden.

Darstellung eines Labortisches mit verschiedenen Geräten, Bild: Pixabay
Labortisch, Bild: Pixabay
  1. Im Labor werden zu jeder Zeit Schutzkittel und Schutzbrille getragen.

  2. Den Anweisungen des Laborpersonals und der Assistenten ist stets Folge zu leisten.

  3. Lange Haare zusammenbinden.

  4. Nach der Arbeit mit Chemikalien gründlich Hände waschen.

  5. Bei verschütteten oder verunreinigten Chemikalien Betreuer informieren.

  6. Der Arbeitsplatz ist stets sauber zu hinterlassen.

  7. Essen und Trinken sind im Labor verboten.

  8. Türen und Gänge freihalten.

  9. Abfallentsorgung in dafür vorgesehenen Behältern.

  10. Nicht auf den Labortischen sitzen oder stehen.

Auf dem Foto sind 3 Schüler:innen beim Experimentieren dargestellt, dient als Beispiel für die Realisierung der Umsetzung der Betreuung der Studierenden im 5. bzw. 6. Fachsemester Chemie, Foto: Institut der Didaktik der Chemie
Beispiel für die Betreuung von Schüler:innen im Schülerlabor, Foto: Institut für Didaktik der Chemie

Lehramtstudierende betreuen an mehreren Tagen kleine Schüler:innengruppen. Die Studierenden haben so die Möglichkeit, in einer eher freien Form der begleitenden Lehrtätigkeit, Einblick in:

  • das unterschiedliche praktische und theoretische Leistungsniveau der Schüler:innen,
  • ihre typischen Alltags- und Fehlvorstellungen
  • und ihr „chemisches Denken“

zu erhalten.

Durch die Betreuung der Kleingruppen können die Studierenden Schüler:innen:

  • individueller wahrnehmen,
  • in einen intensiveren Austausch über chemische Inhalte treten
  • und Lernschwierigkeiten oder Verständnisprobleme erkennen.

Diese bewusstere und authentischere Wahrnehmung von Schüler:innen in Lernsituationen bewirkt Motivation und führt zugleich zur Erkenntnis bei den Studierenden, sich selbst um differenzierte Strategien zur Vermittlung der Lehrinhalte zu bemühen.

“Learning by Doing“ - Realisierung im 7. Fachsemester

Beispiel für die Realisierung im 7. Fachsemester, Studierende erklärt Schüler*innen etwas, Foto: Institut für Didaktik der Chemie
Beispiel für “Learning by Doing“ - Realisierung im 7. Fachsemester, Foto: Institut für Didaktik der Chemie

Die Aktivität der Studierenden im Schülerlabor steht unter dem Motto “Learning by Doing“. Studierende erarbeiten und gestalten selbstständig ein Thema für einen Schülerlabortag.

Umsetzung:

  • Ihre Erfahrungen aus dem 5. und 6. Semester nutzend, gestalten Studierende selbstständig unter didaktischer Betreuung einen Projekttag zu einem lehrplanrelevanten Thema
  • Hierzu gehören: die Gestaltung des gesamten Projekttages inkl. Auswahl geeigneter Experimente, Gestaltung von Arbeitsblättern, Gestaltung der Stationen
  • Ihre Ideen zur Stations-, Arbeitsblatt- und Durchführungsgestaltung werden in Seminaren präsentiert und diskutiert
  • Den Abschluss des Seminars bildet die Erprobung mit Schüler:innen und eine anschließende Diskussion mit Feedback

Blick ins Schülerlabor

Schülerlabor (zwei Schüler, die experimentieren), Foto: Institut für Didaktik der Chemie
Schülerlabor (Blick auf mehrere Schüler, die experimentieren), Foto: Institut für Didaktik der Chemie
Schülerlabor (Blick auf Experiemntiertisch mit glühender Eisenwolle), Foto: Institut für Didaktik der Chemie
Schülerlabor (Blick auf viele Schüler, die experimentieren), Foto: Institut für Didaktik der Chemie
Schülerlabor (Bild von künstlicher Blutgruppenbestimmung), Foto: Institut für Didaktik der Chemie
Schülerlabor (Betreuer experimentiert, Blick in einen Abzug), Foto: Institut für Didaktik der Chemie
Schülerlabor (Schüler experimentieren), Foto: Institut für Didaktik der Chemie

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