Die Arbeitsgruppe "Emissionsreduzierung" beschäftigt sich mit der heterogen katalysierten Umsetzung von Luftschadstoffen und schädlichen Abgasbestandteilen aus Verbrennungsvorgängen.

Schematische Darstellung des Porensystems eines Extrudats.
Porensystem Extrudat, Foto: Universität Leipzig, Institut für Technische Chemie

Eine nachhaltig hohe Luftqualität wird durch gesetzliche Regelungen zur Reduktion der Schadstofffreisetzung sichergestellt. Diese Emissionen werden zum Beispiel in Deutschland durch das Bundesimmissionsschutzgesetz (BImSchG) reglementiert. Immer schärfere Emissionsrichtlinien erfordern stets leistungsfähigere Filter- und Katalysatorsysteme. Kernpunkte der Arbeitsgruppe Emissionsreduzierung sind daher die Entwicklung neuer, sowie die Weiterentwicklung und Optimierung bereits bestehender Katalysatorsysteme zur Vermeidung von Luftschadstoffen. Forschungsschwerpunkte liegen dabei in der selektiven katalytischen Reduzierung (SCR) von Stickoxiden mit Ammoniak bzw. Ethanol und  der photokatalytischen NOx-Reduzierung. Neben der Herstellung optimierter Katalysatorsysteme für etablierte und neuartige Anwendungen, sowie der Testung verschiedener Katalysatoren (SCR-Katalysatoren, Dieseloxidationskatalysatoren und katalytisch beschichteten Dieselpartikelfiltern)  steht der Verständnisgewinn über deren Alterungs- und Deaktivierungsmechanismen im Fokus der Untersuchungen.

 Michael Liebau

Michael Liebau

Wiss. Mitarbeiter

Heterogene Katalyse
Technikum Analytikum
Linnéstraße 3, Raum 517
04103 Leipzig

Telefon: +49 341 97-36311

 Rujito Sesariojiwandono Suharbiansah

Rujito Sesariojiwandono Suharbiansah

Wiss. Mitarbeiter

Heterogene Katalyse
Technikum Analytikum
Linnéstraße 3, Raum 513b
04103 Leipzig

Telefon: +49 341 97-36306

Das könnte Sie auch interessieren

Institut für Technische Chemie

mehr erfahren

Forschungsinstrumente

mehr erfahren

Publikationen

mehr erfahren