Hier finden Sie Informationen zu der Austattung am Institut für Technische Chemie.

Foto einer DR-UV/Vis Perkin Elmer Lambda 650
DR-UV/Vis Perkin Elmer Lambda 650, Foto: Universität Leipzig, Institut für Technische Chemie

Mit Hilfe dieses Tischspektrometers können Pulver mit einer Partikelgröße <300 µm als auch Monolithe untersucht werden. Es besitzt eine Auflösung von 0.17 nm bis 5 nm und einen Wellenlängenbereich von 190 nm bis 900 nm.

Ansprechpartner: Dr. David Poppitz

Festkörper FTIR Bruker Vector 22, Foto: Universität Leipzig, Institut für Technische Chemie

Dieses Infrarotspektrometer besitzt eine ATR-Einheit sowie einen DTGS-Detektor. Die maximale Auflösung beträgt 2 cm-1 bei einem Wellenlängenbereich von 600 cm-1 bis 4.500 cm-1.

Ansprechpartner: Dr. David Poppitz

Foto eines Helium-Pyknometer Pycnomatic ATC
Helium-Pyknometer Pycnomatic ATC, Foto: Universität Leipzig, Institut für Technische Chemie

Das Pycnomatic ATC ist ein vollautomatisches Messgerät zur Materialcharakterisierung im Hinblick auf Volumen- und Dichtebestimmung. Dabei wird die Methode der Heliumpycnometrie angewendet um die reale Dichte von porösen Feststoffen und Pulvern zu bestimmen. Durch eine Thermostatisierung und eine maximale Druckabweichung von weniger als 0,01 mbar lassen sich Ergebnisse mit einer Genauigkeit von 0,01% des Probenvolumens erfassen.

Ansprechpartner: Dr. Susan Wassersleben

Hier sehen sie ein Foto der ICP-OES Anlage der Firma Perkin Elmer
Perkin Elmer ICP-OES "Optima 8000", Foto: D. Poppitz

Das Gerät Optima™ 8000 ist ein Dual-View-ICP-OES mit einem vollwellenlängenbereich-CCD-Feld-Detektor, induktiv gekoppeltem Plasma und Mikrowellenaufschluss. Mit Hilfe optischer Emissionsspektroskopie kann die Zusammensetzung verschiedener Festkörpernmatrizes, wie Si-, Al-, Ti- oder Zr-Oxide, bestimmt werden.

Ansprechpartner: Dr. Susan Wassersleben

Fotos eines Inverser Gaschromatograph Perkin Elmer Clarus® 580
Inverser Gaschromatograph Perkin Elmer Clarus® 580, Foto: Universität Leipzig, Institut für Technische Chemie

Das Gerät Clarus® 580 ist ein hochwertiger Gaschromatograph der Firma PerkinElmer®. Zwei parallel angeordnete Säulen ermöglichen eine simultane Messung verschiedener Proben unter gleichen Messbedingungen. Dabei können bei Messtemperaturen von 10°C bis zu 450°C auch hoch siedende Verbindungen als mobile Phase untersucht werden. Mit der vorliegenden Software der Firma Adscientis SARL können zu untersuchende Proben als Säulenmaterial über das Verfahren der Inversen Gaschromatographie untersucht werden. Auf diese Weise lassen sich physikalisch-chemische Eigenschaften unbekannter Materialien bestimmen. Die Inverse Gaschromatographie eignet sich besonders für sonst nur sehr schwer bestimmbare physikalisch-chemische Eigenschaften, wie zum Beispiel die Oberflächenenergie poröser Systeme, die Oberflächen-Acidität/Basizität/Polarität, die Diffusionskinetik, die Oberflächenheterogenität und die Nanorauheit.

Ansprechpartner: Dr. Susan Wassersleben

 

Hier sehen sie ein Foto des Hochtemperaturkammerofen Nabertherm HT 40/17
Hochtemperaturkammerofen Nabertherm HT 40/17, Foto: D. Poppitz

Mit einem Ofenvolumen von 40 dm3 und einer maximalen Temperatur von 1700 °C eignet sich der Nabertherm HT 40/17 besonders für die Herstellung unterschiedlicher silikatischer und nicht-silikatischer Gläser. Weiterhin können Entbinderungen, Sinterungen sowie gezielte Kristallisation erzielt werden.

Ansprechpartner: Dr. Susan Wassersleben

Hier sehen sie ein Foto des Kammerofens Nabertherm N7/H
Kammerofen Nabertherm N7/H, Foto: D. Poppitz

Zur Herstellung von porösen Gläsern, sei es in Form von Membranen, Kugeln oder Pulvern, ist eine thermische Behandlung der Ausgangsgläser nötig, um die Porenweiten gezielt einzustellen. Weiterhin können Pulver und Kugeln zu unterschiedlichen Formkörpern gesintert werden, um bimodale Porenstrukturen zu generieren. Die vier Nabertherm N7/H Kammeröfen zeichnen sich mit einer maximalen Temperatur von 1280 °C und einem Kammervolumen von 7 dm3 aus.

Ansprechpartner: Dr. Susan Wassersleben

Die Labortischsäge Logitech Model 15 ist mit seinen zwei unterschiedlichen Sägemodi ein wandelbares Gerät. Im klassischen Sägeblattmodus ermöglicht es Schnitte mit einer Tiefe von bis zu 45 mm und kann zur Trennung vieler Materialien und Formkörpern dienen. Weiterhin kann ein diamantbesetzter Sägedraht mit einer Dicke von 0,3 mm eingesetzt werden, um feine Schnitte zu erzeugen. So können z. B. die mit der Präzisionsinnenlochsäge Logitech APD1 hergestellten Membranen nachbearbeitet werden.

Ansprechpartner: Dr. Susan Wassersleben

Foto eines Partikelgößenbestimmung CILAS 1064 Lasergranulometers
Partikelgößenbestimmung CILAS 1064 Lasergranulometer, Foto: Universität Leipzig, Institut für Technische Chemie

Dieses Gerät ist ein Partikelgrößenanalysator im maximalen Messbereich von 0,04 bis 2500 µm. Es besitzt eine exzellente Probendispergierung und stabile Messtechnik bei hohem Bedienkomfort. Das Messgerät enthält eine patentierte, justierfreie optische Bank. Das Cilas 1064 ist zusätzlich mit einer  Mehrfachlaser-Anordnung ausgestattet. Die Geräteversion steht für Nassmessungen (L-Version), Trockenmessungen mit neuentwickelter DJD-Option (D-Version) sowie als Kombigeräte für Nass- und Trockenmessungen (LD-Version) zur Verfügung.

Ansprechpartner: Dr. Susan Wassersleben

PF-Reaktor, Foto: Universität Leipzig, Institut für Technische Chemie

Pumpenbetriebener kontinuierlicher Flüssigphasenddurchflussreaktor zur Oxidation von Kohlenwasserstoffen

Bei dieser Apparatur handelt es sich um eine plug flow Reaktor (PFR), welcher mit Katalysatorpartikeln (MOFs) als Festbett gefüllt wird und zum Umsatz von Kohlenwasserstoffen verwendet wird. Die Flüssigphase wird über eine HPLC-Pumpe durch den Reaktor geleitet. Isotherme Bedingungen während einer Reaktion werden durch eine Ofen, in welchem sich der Reaktor befindet, gewährleistet.

Ansprechpartner: Dr. David Poppitz

Hier sehen sie ein Foto der Physisorptionsanlage Autosorb iQC von Quantachrome
Quantachrome Physisorption "Autosorb iQC", Foto: D. Poppitz

Mit Hilfe des Autosorb iQC sind präzise Messungen von Chemisorption und Physisorption möglich. Das Gerät besitzt ein eingebautes 7-Gas-Chemisorptionsmanifold und kann bei Mess- und Vorbereitungstemperaturen bis 1.100 °C arbeiten. Zudem ist ein programmierbarer Temperaturkontroller mit garantierter Temperaturstabilität integriert.

Ansprechpartner: Dr. Susan Wassersleben

Foto eines Quecksilberporosimetrie
Quecksilberporosimetrie, Foto: Universität Leipzig, Institut für Technische Chemie

Mit den Quecksilberintrusionsgeräten PASCAL 140/440 von Thermo Fisher sowie dem Poremaster 33/60 von 3P Instruments können bei Maximaldrücken von rund 4000 bar Poren im Bereich von 3,6 nm bis zu 1 mm mittels Quecksilberintrusion charakterisiert werden. Die Methode ist besonders geeignet für Keramiken, Sintermetalle, sehr harte Materialien und im Allgemeinen für alle Feststoffe, die eine Porösität im Nano- bis Mikrometerbereich aufweisen. Dabei bestimmt die Pascal-Methode automatisch die richtige Druckgeschwindigkeit bezüglich der zu untersuchenden Poren sowie die tatsächliche Quecksilberdurchdringungsrate, wodurch Totzeiten bei der Analyse vermieden werden. Der Poremaster hingegen erlaubt die Einstellung genau definierter Haltezeiten bei bestimmten Drücken und somit eine zielgenau Intrusion in bestimmten Druckbereichen. Darüber hinaus können hier auch Poren im Bereich von mehreren 100 µm bis zu 1 mm charakterisiert werden.

Ansprechpartner: Dr. Susan Wassersleben

Foto einer SCR-Anlage
SCR-Anlage, Foto: Universität Leipzig, Institut für Technische Chemie

In der SCR-Anlage können pulverfömige (d > 100 µm) Katalysatoren zur selective catalytic reduction (SCR) von Stickstoffmonoxid untersucht werden. Die Anlage ist mit einer programmierbaren Temperatur- und Gasflusssteuerung ausgestattet. Dabei ist es möglich He, O2, NO, NH3, H2O und SO2 dem Gasstrom zuzuführen. Der katalytisch umgesetzte Gasstrom kann mittels eines NDIR-Anlysators (Uras 10E, Fa. Hartmann & Braun) auf die Konzentration von NO, NO2, N2O und CO2 untersucht werden.

Ansprechpartner: Dr. David Poppitz

Foto eines Synthetic Exhaust Gas Apparatus
Synthetic Exhaust Gas Apparatus (SEGA), Foto: Universität Leipzig, Institut für Technische Chemie

Mit Hilfe des SEG Gerätes können monolithische Katalysatoren mit einer maximalen Probenlänge von 21 cm und einem Probenquerschnitt von 2,2 cm untersucht werden. Einem inertem Stahlreaktor werden bei Temperaturen bis max. 750°C verschiedene Gase wie N2, O2, H2O(g) als auch NH3, NO, CO, C3H6, NO2 als Prüfgase bei einer Reaktordruckregelung von 1 - 8 atm eingebracht. Des Weiteren ist das Gerät mit einer On-line FTIR-Analytik zur Konzentrationsbestimmung im Sekundentakt bis in den sub-ppm-Bereich (speziesabhängig), einem Sauerstoffsensor und eigenem automatisierten Steuerprogramm
ausgestattet.

Ansprechpartner: Dr. David Poppitz

Foto einer Sorptionsapparatur
Sorptionsapparatur, Foto: Universität Leipzig, Institut für Technische Chemie

Die Sorptionsapparatur ermöglicht die Ermittlung der Wasseraufnahmekapazität und der Energie- speicherdichte thermochemischer Speicher- materialien. Dazu wird eine laborübliche Probenmenge (3-15 cm³) von einem befeuchteten Luftstrom durchströmt und der zeitliche Verlauf der Schüttungstemperatur sowie der Luftfeuchte vor und nach der Schüttung aufgezeichnet. Die Trocknung der Proben erfolgt in einem trockenen Luftstrom bei Temperaturen bis zu 110 °C.

Ansprechpartner: Dr. David Poppitz

Foto einer Stickstoffsorption
Stickstoffsorption, Foto: Universität Leipzig, Institut für Technische Chemie

Mit Hilfe der Geräte Micromeritics ASAP 2000 und 2010 (Accelerated Surface Area and Porosimetry System) sowie Thermo Scientific Surfer können Oberflächen- (BET) als auch Porositätsmessungen an verschiedenen Arten von Feststoffen auf der Basis der Gasadsorptionstheorie ermittelt werden. Das Micromeritics ASAP 2010-System ist mit einem Analysator mit zwei Probenvorbereitungsports und einem Analyseport, einem Steuermodul sowie einem Schnittstellensteuereinheit ausgestattet. Darüber hinaus ermöglicht die Micromeritics ASAP 2010 Software die automatische Durchführung von Analysen und das Sammeln einer Vielzahl von Analyseberichten.

Ansprechpartner: Dr. David Poppitz

Foto eines TEM Jeol JEM2100Plus
Foto: Swen Reichold

Das JEM-2100Plus der Firma Jeol ist ein multifunktionales, analytisches Transmissionselektronenmikroskop (TEM), welches mit einer LaB6 Elektronenquelle ausgestattet ist und bei 200 kV und 80 kV betrieben werden kann. Das Mikroskop ermöglicht die Abbildung im TEM-Modus von bis zu 0.23 nm und somit atomarer Auflösung. Des Weiteren ist es mit einem ultraschnellen 4K Kamerasystem (CMOS, TVIPS), einer STEM-Einheit (Hell- und Dunkelfelddetektoren) und energiedispersiver Röntgenspektroskopie (EDX, EDAX) für hoch sensitive chemische Analyse ausgestattet. Weiteres Zubehör für Tomographie, Elektronenkristallographie und in-situ Experimente (Heiz- und Kühlexperimente) machen das System für vielfältige Anwendungen einsetzbar.

Ansprechpartner: Dr. David Poppitz

Foto einer Temperatur-programmierten Reduktion (TPR)
Temperatur-programmierte Reduktion (TPR), Foto: Universität Leipzig, Institut für Technische Chemie

Die TPR-Methode wird zur Untersuchung der Oxidationsstufen von Metallen, des Temperaturfensters des Reduktionsbereiches oder H2-Verbrauch verwendet. Das Temperaturprogramm kann in einem Bereich von 60 - 850 °C bei einer Aufheizrate von 5 - 15 K⋅min-1 gewählt werden.

Ansprechpartner: Dr. David Poppitz

Mit Hilfe der TPD-Methode können Sorptionsfähigkeiten oder auch die Aciditätsdichte von Feststoffen bestimmt werden.

Ansprechpartner: Dr. David Poppitz

Foto einer Thermogravimetrische Analyse (TGA) von Netzsch
Thermogravimetrische Analyse (TGA) Netzsch, Foto: Universität Leipzig, Institut für Technische Chemie

Mit Hilfe dieses Gerätes können der thermische Zerfall, thermische Effekte oder die Phasenumwandlung von Feststoffen unter Inertgas-, Luft- oder O2/He-Atmoshäre untersucht werden. Als Analysatoren dienen Mikrowaagen, ein Thermodetektor und ein MS-Quadrupol.

Ansprechpartner: Dr. David Poppitz

Foto eines Wärmeleitfähigkeitsmessgerätes
Wärmeleitfähigkeitsmessgerät, Foto: Universität Leipzig, Institut für Technische Chemie

Das Gerät TPS 1500 der Firma Hot Disk AB ist eine Messapparatur mit der die Wärmeleitfähigkeit, die Wärmediffusion und die spezifische Wärmekapazität von Festkörperproben charakterisiert werden können. Die Bestimmung dieser erfolgt nach der DIN EN ISO 22007-2. Benötigte Mindestmaße der Proben betragen 3 mm x 13 mm x 13 mm. Der Messbereich für die Wärmeleitfähigkeit liegt bei 0,01 – 400 W/mK, für die Wärmediffsuion 0,1 – 100 mm2/s und für die spezifische Wärmekapazität < 5 MJ/m3K.

Ansprechpartner: Dr. Susan Wassersleben

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